Unsere Geschichte

Seit mehr als 25 Jahren bauen wir digitale Systeme

Sponge begann nicht mit einem Logo, einer juristischen Person oder auch nur mit dem Namen Sponge.

Die Wurzeln reichen zurück bis in die frühesten Jahre des kommerziellen Internets — und zu den Erfahrungen des Gründers mit Technologie, Medien, Kommunikation und digitalen Produkten, lange bevor das Web zum Alltag gehörte.

Die Namen änderten sich.

Die Technologien änderten sich.

Die Größenordnung änderte sich.

Die Richtung nicht.

1990er

Die Anfänge des Gründers

Technologie, Medien und eine Welt kurz vor dem Schritt ins Netz

Die Geschichte beginnt vor Sponge — sogar vor der ersten Website des Gründers.

Schon als Teenager blickte Sponge-Gründer Bogdan Hnatyuk über das technologische Umfeld hinaus, das damals in der Ukraine verfügbar war.

Mit 13 Jahren reiste er nach Brighton im Vereinigten Königreich, um Englisch zu lernen. Dort lernte er ein internationales Bildungsumfeld kennen — zu einer Zeit, in der solche Möglichkeiten für junge Menschen aus der postsowjetischen Ukraine noch ungewöhnlich waren.

Einige Jahre später, noch immer als Teenager, wandte er sich in Brighton erneut den Themen Wirtschaft und Technologie zu und nahm an einem technologie- und managementbezogenen Bildungsprogramm im Umfeld einer örtlichen Business School teil.

Diese Erfahrungen waren noch nicht der Beginn von Sponge als Unternehmen. Sie waren etwas Grundsätzlicheres:

der Beginn des langfristigen Interesses des Gründers an der Schnittstelle von Technologie, Wirtschaft und Kommunikation.

Ende der 1990er

Fernsehen, Radio und das frühe Internet

Bevor Bogdan eigene Internetprojekte startete, arbeitete er in Odesa mit klassischen elektronischen Medien.

Noch während der Schulzeit arbeitete er beim lokalen Fernsehsender MOST, der auf Odesas Kanal 24 ausstrahlte.

Seine Tätigkeit beschränkte sich nicht auf die Arbeit hinter den Kulissen. Er wirkte an Fernsehsendungen und an der Produktion einer Sendung über das aufkommende Internet mit — „Journey into the Internet“.

Es war eine Zeit, in der das Internet einem großen Teil der Öffentlichkeit noch weitgehend unbekannt war.

Später arbeitete er für Gala Radio und konzentrierte sich dort auf Server, Infrastruktur und Technologie.

Diese Erfahrungen schufen früh eine Verbindung zwischen drei Bereichen, die auch in den folgenden Jahrzehnten zentral bleiben sollten:

Medien, Netzwerke und Technologie.

2000

Die erste Online-Community

HaTa

Im Jahr 2000 startete Bogdan eines seiner ersten unabhängigen Internetprojekte — HaTa, auch unter dem historischen Namen „Hacker Tandem“ bekannt.

Es entstand in einer Zeit, in der der Internetzugang in der Ukraine noch begrenzt und die Idee einer Online-Community selbst vergleichsweise neu war.

HaTa war mehr als eine persönliche Homepage.

Das Projekt war als Community mit eigener Identität, eigenen Informationen und Online-Diensten konzipiert.

Aus heutiger Sicht war die Technologie primitiv.

Die Idee war es nicht.

Das zugrunde liegende Konzept — Menschen in einer digitalen Umgebung zusammenzubringen, statt lediglich Seiten im Web zu veröffentlichen — sollte zu einer wiederkehrenden Idee hinter vielen späteren Projekten werden.

Hier wird zum ersten Mal klar die digitale Entwicklungslinie sichtbar, die schließlich zu Sponge führte.

2002–2003

Layner

Vom Online-Projekt zum digitalen Unternehmen

Die nächste Etappe war Layner.

Zu Beginn der 2000er entwickelte sich aus dem Experimentieren mit dem Internet ein operatives digitales Geschäft.

Layner arbeitete als Webentwicklungsstudio und erstellte Websites und digitale Materialien für externe Kunden.

Im Laufe der Zeit baute das Studio Websites für Dutzende Unternehmen und Organisationen.

Doch die Kundenentwicklung war nur eine Seite von Layner.

Parallel experimentierte das Unternehmen mit eigenen Internetdiensten.

Bis 2003 umfasste das Layner-Ökosystem:

  • Websuche
  • E-Mail
  • Internetradio
  • Arbeits- und Jobdienste
  • Community-Funktionen
  • Online-Promotions und weitere digitale Dienste

Zu einer Zeit, als Breitband noch wenig verbreitet war und sich große Teile des ukrainischen Internets erst entwickelten, wurde Layner bereits nicht nur als Website, sondern als integrierte digitale Umgebung gedacht.

Dieser Unterschied sollte später wichtig werden.

Die Wurzeln von Sponge waren nie auf Agenturarbeit beschränkt.

Von Anfang an gab es parallel die Ambition, eigene Produkte, Plattformen und Infrastruktur zu entwickeln.

Frühe 2000er

Werbung, Technologie und Unternehmensentwicklung

Über Websites hinaus

Mit der Entwicklung des Geschäfts wuchs auch der Arbeitsbereich über die klassische Webproduktion hinaus.

Bogdan war gemeinsam mit Partnern an mehreren Unternehmensstrukturen beteiligt, darunter eine Werbefirma und TIX — Technology and Computer Systems.

Die Arbeit verband zunehmend:

  • digitale Entwicklung
  • technologische Infrastruktur
  • Werbung
  • Unternehmenskommunikation
  • Design und Business-Systeme

In dieser Phase arbeiteten die Teams mit größeren Unternehmenskunden, darunter an Projekten mit Verbindung zu LUKOIL.

Diese Etappe markierte einen wichtigen Übergang.

Es ging nicht länger nur darum, Websites zu gestalten.

Es ging zunehmend darum zu verstehen, wie Technologie eine ganze Organisation unterstützen kann.

2004–2006

Kommunikation im großen Maßstab

Politik als weiteres Informationssystem

Im Jahr 2004, vor dem Hintergrund der Orangen Revolution in der Ukraine, engagierte sich Bogdan intensiv in politischer Organisation und Kommunikation in Odesa.

Was als politische Basisarbeit begann, entwickelte sich zu einer Tätigkeit innerhalb einer deutlich größeren Organisationsstruktur.

Er engagierte sich bei Our Ukraine in Odesa und war später Berater der regionalen Parteiorganisation in Odesa.

Bei den Kommunalwahlen 2006 gehörte er selbst zu den Kandidaten für den Regionalrat von Odesa.

Das politische Kapitel war im Vergleich zu der technologischen Karriere davor und danach relativ kurz.

Doch es brachte Erfahrungen, die über viele Jahre hinweg nützlich blieben:

  • Arbeit mit großen Gruppen von Menschen
  • Kampagnenorganisation
  • öffentliche Kommunikation
  • Medienarbeit
  • Analytik
  • regionale Organisationsstrukturen
  • und Entscheidungen unter Druck

Zugleich entstanden Beziehungen in den Wirtschafts-, Politik- und Medienkreisen Odesas, die später für die Entwicklung weiterer Unternehmen wichtig wurden.

Mitte der 2000er

Bankwesen, Analytik und Medien

Von politischer Kommunikation zu institutionellen Systemen

Nach seiner politischen Tätigkeit wechselte Bogdan ins Bankwesen und in die Analytik und wurde Leiter der Analyseabteilung der SocComBank.

Damit kam eine weitere Dimension zu den Erfahrungen des vorangegangenen Jahrzehnts hinzu:

Daten, Finanzen, institutionelle Entscheidungsfindung und analytische Systeme.

Der nächste Schritt führte in die Medien.

Bogdan war am Aufbau und Management von SocCom Media beteiligt und wurde später deren Direktor.

Im selben Zeitraum ging die digitale Arbeit weiter.

Für Unternehmen und Organisationen aus einigen der bedeutenden Wirtschafts- und Medienumfelder Odesas entstanden Websites, Identitätssysteme, Druckmaterialien und digitale Kommunikation.

Dazu gehörten Projekte im Zusammenhang mit SPS Holding, Unternehmens- und Medienkunden sowie Personen, die einige der größeren Medienunternehmen der Region führten.

Die Beziehungen zu Verlegern, Journalisten, Fernsehmanagern und Produzenten bildeten später ein wichtiges Kommunikationsnetzwerk für die nächste Phase.

2008

Sponge

Ein neuer Name für eine bereits bestehende digitale Praxis

Bis 2008 liefen Jahre der Webentwicklung, Technologie, Kommunikation, Gestaltung und digitalen Experimente unter einer neuen Identität zusammen:

Sponge

Das war der Beginn von Sponge als Marke.

Es war nicht der Beginn der Arbeit dahinter.

Das neue Unternehmen übernahm jahrelange Erfahrung in Webentwicklung, Technologie, Medien, Kommunikation und Kundenservices.

Die erste Sponge-Identität unterschied sich bewusst vom traditionellen Corporate-Auftritt der damaligen Technologieunternehmen.

Sie war spielerisch, wiedererkennbar und menschlich.

Sponge begann, Websites, digitale Produkte, Identitätssysteme und Online-Kommunikation für kommerzielle Kunden zu entwickeln.

2009–2012

Aufbau der Agentur

Von einer gründergeführten Praxis zu einem größeren Team

In den folgenden Jahren entwickelte sich Sponge zu einer strukturierten Digitalagentur.

Das Unternehmen erweiterte sein Team, seine Vertriebskapazitäten und sein Kundenportfolio.

Aus einer kleinen, vom Gründer getragenen digitalen Praxis wurde eine Organisation, die gleichzeitig Projekte in folgenden Bereichen umsetzen konnte:

  • Webentwicklung
  • UX und Interface-Design
  • Branding
  • digitale Strategie
  • Werbung
  • Content und Kommunikation

Gleichzeitig bewahrte Sponge die experimentelle Kultur der frühen Jahre.

Kundenarbeit finanzierte Erfahrung.

Erfahrung erzeugte neue Ideen.

Und neue Ideen brachten immer wieder neue interne Projekte hervor.

2013–2017

Sponge Digital & Design

Ein ausgereiftes Digitalstudio

Bis Mitte der 2010er hatte Sponge eine umfangreiche Basis kommerzieller Arbeiten aufgebaut.

Diese Phase umfasste Unternehmenswebsites, digitale Plattformen, Marken, Interfaces und Kommunikationsprojekte für Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen.

Das Unternehmen arbeitete unter der Identität Sponge Digital & Design und entwickelte ein großes Portfolio digitaler Projekte.

Viele dieser Projekte gehören heute einer anderen technologischen Epoche an.

Genau deshalb sind sie wichtig.

Sie dokumentieren die Entwicklung von Webdesign und digitalem Business über mehr als ein Jahrzehnt — und zeigen, dass Sponge an dieser Entwicklung beteiligt war, während sie stattfand.

Heute bilden diese Projekte das Sponge Archive und nicht das aktuelle Portfolio des Unternehmens.

Markenentwicklung

Ein Unternehmen, viele visuelle Sprachen

Die visuelle Identität entwickelte sich gemeinsam mit dem Unternehmen.

Die Geschichte beginnt bereits vor Sponge: Layner gefolgt von der frühen spOnge -Identität, späteren Sponge-Identitäten, komplexeren visuellen Experimenten in den 2010er Jahren und der anschließenden Vereinfachung der Marke.

Statt frühere Identitäten zu verstecken, nur weil sie einer anderen Designära angehören, bewahrt Sponge sie als Teil seiner Geschichte.

Jedes Logo steht für die Designsprache, die Ambitionen und den technologischen Kontext seiner Zeit.

Zusammen bilden sie ein visuelles Protokoll von mehr als zwei Jahrzehnten digitaler Entwicklung.

Layner2002–2003
spOnge2008
Sponge Digital & Design2013–2017
Sponge2018
2018

Ein neues Kapitel

Zurück zum Kern

2018 begann für Sponge eine neue Phase.

Die Identität wurde vereinfacht, und die Ausrichtung des Unternehmens bewegte sich zunehmend über das klassische Agenturmodell hinaus.

Die in den Jahren zuvor gesammelte Erfahrung verlagerte sich immer stärker hin zum Aufbau eigener Konzepte, Produkte und Technologien.

Dieser Übergang geschah nicht über Nacht.

Er war ein weiterer Schritt in einem Muster, das schon seit Layner existierte:

Kundendienstleistungen auf der einen Seite, Experimentieren und Produktentwicklung auf der anderen.

2020er

Über die Agentur hinaus

Produkte, Plattformen und Infrastruktur

In den 2020er Jahren beschleunigte sich die Transformation.

Sponge entwickelte sich zunehmend von einer primär digitalen Agentur zu einem Technologie- und Produktökosystem.

Der Fokus erweiterte sich unter anderem auf:

  • künstliche Intelligenz
  • Kommunikationsplattformen
  • Medientechnologien
  • Automatisierung
  • Identität und Authentifizierung
  • Kollaborationssysteme
  • digitale Infrastruktur
  • und eigene Softwareprodukte

Die einzelnen Produkte können sich grundlegend von den Websites und Internetdiensten unterscheiden, die zwanzig Jahre zuvor entstanden waren.

Die zugrunde liegende Idee ist dennoch bemerkenswert ähnlich.

Systeme bauen.

Menschen verbinden.

Information organisieren.

Infrastruktur schaffen, statt sie nur zu nutzen.

Heute

Die Technologie hat sich verändert. Die Richtung nicht.

Rückblickend ist die Geschichte von Sponge keine gerade Linie von einem Unternehmen zum nächsten.

Sie ist ein fortlaufender Prozess des Experimentierens.

Fernsehen wurde zu Internetmedien.

Internet-Communities wurden zu Plattformen.

Websites wurden zu digitalen Produkten.

Aus einem Webstudio wurde eine Agentur.

Aus einer Agentur wurde ein Technologieunternehmen.

Und Technologien, die früher physische Studios, Sendeinfrastruktur oder spezialisierte Server erforderten, wurden zunehmend zu Software.

Was diese Phasen verbindet, ist weder ein bestimmter Firmenname noch eine einzelne Technologie.

Es ist eine Denkweise.

Seit mehr als fünfundzwanzig Jahren arbeiten die Menschen und Projekte hinter Sponge an der Schnittstelle von:

Technologie, Information, Medien und menschlicher Kommunikation.

Einige Projekte wurden zu Unternehmen.

Einige blieben Experimente.

Einige waren erfolgreich.

Einige verschwanden.

Viele existieren heute nur noch in Archiven.

Zusammen bilden sie jedoch etwas wesentlich Wertvolleres als eine Liste erfolgreicher Produkte:

eine dokumentierte Geschichte des kontinuierlichen Bauens an dem, was als Nächstes kommt.

Wir bauen seit 2000 digital.

Unsere Wurzeln reichen noch weiter zurück.

Und wir bauen weiter.

team@spng.space

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